Wie ich YOGA verstehe
Ich unterrichte Yoga auf der Grundlage der ayurvedischen Marma-Lehre.
Marmas sind vitale Orte am Körper, an denen sich ein direkter Draht zwischen Physis und Psyche befindet. Sie werden eingeteilt in Knochen-, Muskel-, Sehnen-, Gelenk- und Blutgefäßmarmas und wollen nach ihrer Natur benützt werden. Lernen wir dieses Konzept verstehen, kann so manches runder laufen.
Egal wie alt, fit und beweglich Sie sind.
Die Annahme, dass wir Naturtalente sind, was unsere Körperhaltung angeht, ist nicht richtig. Wir benutzen unsere Arme, Beine... in den Alltagshandlungen selten körpergerecht. Genau so wenig, wie wir "einfach so" mit 10 Fingern tippen, gut kochen oder Skifahren können. Unser vegetatives Nervensystem gerät dadurch in Unruhe.
Was erwartet Sie, wenn Sie sich für Ihre Körperhaltung interessieren?
Aus der Beugung in die Aufrichtung.
Die tendenziell schwachen Haltemuskeln werden gestärkt und die vom Alltagsstress verspannten Beugemuskeln können entspannen. Sich nicht mehr so leicht beugen zu lassen, ist ebenfalls ein Aspekt.
Ruhe und Richtung für Körper und Geist.
Im geschützten Rahmen "Mensch/Matte/angenehme, mal nicht leistungsorientierte Atmosphäre", gelingt es Ihnen leichter, Arme, Beine, Atmen, Sinne, Denken, Fühlen und Beobachten zu verbinden. Es entsteht eine positive Wirkung auf das vegetative Nervensystem, die Selbstregulationen des Organismus (Körper und Geist) können sich verbessern. Es kann lebensbejahender vorwärtsgehen.
Feiner Umgang mit sich selbst.
Yoga ermutigt Sie, Ihre eigenen Grenzen auszuloten und zu respektieren. Zart mit Ihrer eigenen Natur umzugehen, statt sich am Gegenüber zu orientieren, ist vielleicht die größte Herausforderung, die Ihnen Yoga nahe legt.
In die eigene Hand nehmen.
Sie erleben körperlich, dass Sie "Angenehmes" eigenmächtig erzeugen können und die momentane Situation auch mal leicht und angenehm sein darf. Das ist ein Prozess, der etwas Zeit braucht, aber wertvoller und nachhaltiger ist, als Wellness und Massagen.
"Niemand erlangt Vollendung durch schwierige und quälende Aufgaben, sondern nur in der Erfüllung der Wünsche" (alter Text)